Ich bin zurück

Ich fange sie ein, diese Augenblicke.

Ich präge sie mir ein, ich versuche zu verinnerlichen, niemals zu vergessen.

Denn sie sind Nahrung für die anderen Zeiten, welche zahlreich vorhanden sind.

Ich liebe es, sie zu sehen, diese kleinen Grübchen um meine Wangen, wenn ich lache, oder wenn ich lächle.

Während ich früher stets darauf bedacht war, nicht ungünstig dabei auszusehen, so will ich es heute einfach nur sehen: mein Lachen, mein Lächeln, mein Glücklichsein.

Ich liebe es.

Ich will eskalieren vor Glück, wieder verrückt sein, andere mit meiner Lebensfreude anstecken.

Ohne jeglichen Zwang, aus dem Moment heraus, will ich lachen wie verrückt, will ich mich wieder öfter lächeln sehen, wenn ich in den Spiegel schaue.

Ich vermisse mich.

Ich will sie endlich für immer verschließen, diese Tür zu diesem Raum in meinem Bewusstsein.

Ich will ihn vergessen, diesen Raum, diesen Ort, diese Zeit.

Die Worte, die Taten und die Fehler.

Er soll verschwinden, der Autopilot meiner Gedanken, hinfort in die Nacht, dort wo er hingehört und weit weg von mir.

Ich will wieder selbst ans Steuer, die Kontrolle über mich wieder erlangen, mich in den Arm nehmen und sagen:

„Alles ist wieder gut, ich bin zurück.“

Autor: thejupiable

Verliebt, verlobt, gescheitert... Und außerdem 33 Jahre alt, vollzeitarbeitend und in einer neuen Beziehung. Mit vierjährigem Kind im Wechselmodell lebend.

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