Ein Beziehungsreim von daheim!

Wildes Reimen ist nicht gesund, es schmerzt der Kopf und auch der Mund.

Doch Denken tut auf Dauer auch gut, ich werd vllt. schlauer, drum find ich jetzt Mut:

Es war einmal ein Ehepaar, das war sein ganzes Leben füreinander da.

Da war viel Harmonie, da war viel Lachen und noch sehr viele andere ähnliche Sachen.

Es wurde lange nie gefragt, was sein Geheimnis sei, denn die Frau sah aus wie gepellt aus dem Ei.

Und der Mann war Unternehmer, verdiente viel Geld. Klug und kreativ, war klar, dass das auch der Frau gefällt.

Viele waren neidisch, denn in deren Augen, hatte das Paar alles und sie wollten es kaum glauben.

Was sie alle nicht wussten: auch das Paar hatte viele Gründe zum frusten.

Die Frau wollte nie einen Mann mit viel Geld. Mehr einen Familienvater, der verspricht, was er hält.

Doch ihr Mann war impotent, konnte ihr keine Kinder schenken, sie selbst konnte sich durch ihre Arbeit ablenken.

Der Schmerz, er war eine Weile immer da, ständiger Begleiter, dem Paar so nah.

Sie begannen sich andere Ziele zu setzen: fleißig arbeiten, viel Zeit zu zweit, nur wenig hetzen.

Eine schöne Wohnung, ein lieber Hund, sehr viel zusammen lachen und sie blieben lange gesund.

So machten sie es mit jedem Tiefschlag, er verbündete sie, machte sie zusammen sehr stark.

Die Jahre vergingen, die Schönheit dahin, das Alter kam, das Gedächtnis ging.

Die Frau wurde dement und der Mann wurde gefragt, wieso er sein Leben, seine Frau noch so sehr mag.

Denn er pflegte sie liebevoll, behandelte sie stets mit Respekt. Sie schien ihm nicht lästig, er fand sie perfekt.

So fiel ihm die Antwort stets leicht und nicht schwer und die Antwort kam auch nicht von ungefähr:

„Wenn du wirklich liebst, bedenke stets, was du gibst. Denke an das was ihr wart, an all das Gute, denn Liebe ist zart.

Glaube an euch, wisse zu jedem Moment, dass Krisen nicht nur kommen, sondern auch gehen zu End.

Gib niemals auf, sieh nicht, was euch unterschiedlich macht. Freu dich zu Hauf, über das, was euer Feuer stets entfacht.

Behandle deine Liebe mit Respekt und Verständnis, sei der beste Freund, hab stets von allem Kenntnis.

Doch das Wichtigste zum Schluss, was du nie darfst vergessen:

Kaputte Dinge einfach wegzuwerfen ist immer sehr vermessen.

Denn fast alles auf der Welt kann man wieder reparieren.

Man muss nur viel Zeit und Geduld investieren.“

🙂

Autor: thejupiable

Verliebt, verlobt, gescheitert... Und außerdem 33 Jahre alt, vollzeitarbeitend und in einer neuen Beziehung. Mit vierjährigem Kind im Wechselmodell lebend.

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